Erfahrungen einer Seniorenpflegeeinrichtung mit dem Projekt Triple Win

Interview mit dem Vorstandsvorsitzenden Hans Kübler und dem Personalleiter Gerd
Schweizerhof der Evangelischen Altenheimat Stuttgart zu Triple Win:

Warum hat die Evangelische Altenheimat über Triple Win nach Altenpflegefachkräften
gesucht?

Es gibt nicht genügend Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt. Seit drei oder vier Jahren ist
der Mangel besonders gravierend. Seither versucht unser Unternehmen mehr Personal
selbst auszubilden und das mit Erfolg: Während vor vier Jahren noch 50 Auszubildende
beschäftigt waren, sind es aktuell etwa 100. Trotzdem können wir unseren Bedarf nicht
allein über die Ausbildung decken. Deshalb haben wir uns für die Suche über Triple Win
entschieden.

Welche Befürchtungen hatten Sie vor der Vermittlung und welche Erfahrungen
haben Sie mit den über Triple Win vermittelten Fachkräften dann gemacht?

Intensive Sprachkurse sind sehr wichtig. Wir hatten anfangs Vorbehalte. Viele Pflegekräfte
kommen über unseriöse Wege nach Deutschland und sind im Berufsalltag schnell
überfordert. Diese Vorbehalte sind aber schnell zerstreut worden. Motivation, Fachkenntnisse
und sprachliche Fertigkeiten der an uns vermittelten Serben waren von Anfang an
auf einem sehr hohen Niveau.

Können Sie sich eine weitere Zusammenarbeit mit dem Projekt Triple Win
vorstellen?

Wir investieren sehr viel Geld und sind sehr interessiert daran, dass die Pflegefachkräfte
aus Serbien einen längeren Zeitraum hier tätig sind. Mit unseren Investitionen möchten
wir einen dauerhaften Erfolg erzielen. Triple Win ist zwar nur eine Säule der Personalgewinnung,
wir können uns das Projekt aber als laufende Maßnahme vorstellen. Deshalb
laufen momentan Gespräche über eine zweite Runde.